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Rubrik: Endzeit
Autor: tauhid.net

Dieser Artikel ist Teil der Serie In der Matrix.

Kollaps

Moderne Zivilisation ist viel fragiler als man gemeinhin denken würde. Wenn bestimmte Parameter sich verschieben, resultiert dies in einem Totalkollaps der globalisierten Gesellschaft. Die großen Industrieanlagen, die industrialisierte Landwirtschaft, das gesamte Energie- und Versorgungsnetz, hängen von nur wenigen entscheidenden Komponenten ab, wie z.B. qualifiziertem Personal, Rohstoffen, Machtstrukturen und einer hoch komplexen Infrastruktur, die sehr leicht durch verschiedene Faktoren zerstört werden kann. Dies scheint auch nicht-religiösen Menschen, die nicht an Prophezeiungen glauben, zunehmend einzuleuchten.

Reid Hoffman, Mitgründer des Karriere-Netzwerks LinkedIn, zitiert der „New Yorker" mit der Einschätzung, mehr als die Hälfte aller IT-Milliardäre im Silicon Valley beschäftigten sich inzwischen konkret mit der Vorbereitung auf die Zeit nach dem Ende der Zivilisation. Jene Leute, die am besten die Teeblätter gelesen haben - denn so haben sie ihr Geld gemacht - sind jetzt die, die sich am meisten vorbereiten, die Reißschnur zu ziehen und aus dem Flugzeug zu springen.


Über 600 Millionen Container werden jedes Jahr über die Weltmeere transportiert.
Allein diese Zahl sollte klar machen, dass „das System" auf Dauer nicht tragbar ist.

In Shanghai allein werden 45 Millionen verschifft (Bild oben).

In dem Dokumentarfilm „After Armageddon“ wird exemplarisch als Grund für den Zusammenbruch eine Pandemie genommen, die sich von Asien her rasch über den Globus ausbreitet und Großteile der Menschheit ausrottet In dem Film wird gezeigt, wie durch den Tod der Mehrheit des betreibenden Personals bald gar nichts mehr funktioniert und Anarchie ausbricht.

Es gibt keine Stadt, die Wir nicht vor dem Tage der Auferstehung vernichten oder der (Wir) keine strenge Strafe auferlegen werden. [Al-Isra' 58]

Erst fällt das Fernsehen aus, dann das Internet und Telefonnetz, dann Strom und schließlich das Leitungswasser. Plünderungen und Totschlag prägen den Kampf ums Überleben. Mit dem Zusammenbruch der Wasserversorgung werden die Städte unbewohnbar und die verbliebene Bevölkerung flieht aufs Land. Jegliche staatliche Ordnung ist bis dahin zusammengebrochen. Es bilden sich Bürgerwehren in kleineren Städten, die sich gegen marodierende Banden wehren, und ihre Städte wie früher im europäischen Mittelalter bewachen. Religiöse, fanatische Kulte nehmen stark zu. Nach einiger Zeit „normalisiert“ sich das Leben wieder, in dem Film auf ungefähr vorindustriellem Niveau. Die Felder werden wieder mit Pflug und Pferd bearbeitet, und es findet Tauschhandel statt.

Im Islam, und auch im Christentum, geht man allerdings davon aus, dass nicht nur Seuchen die Menschheit befallen, sondern auch Krieg und andere Katastrophen wie Dürre. Viele Prophezeiungen über die Endzeit stimmen daher mit oben genannten Prognosen überein, andere wiederum malen ein noch düsteres Bild.

Atomkrieg

Die unten aufgeführten Ahadith stammen aus dem Buch Kitab al-Fitan von Imam Nu'aim und zeigen recht deutlich, daß der Prophet s.a.w. einen Atomkrieg vorhersagte.

Nu'aim berichtet von Abdullah Ibn Mas'ud r.a. , daß der Gesandte Allahs s.a.w. sagte:

"Wenn es einen Saybah (Schrei, Schmettern, Trompetenstoß, Knall) im Ramadhan gibt, dann gibt es Butvergießen im Shawwal, und die Stämme werden Gruppen bilden in Dhul Qaidah, und Blut wird vergossen in Dhul Hijjah, und al-Muharram! Was wird passieren in Muharram?" es dreimal sagend, "Wahrlich, wahrlich! Die Leute werden getötet in einem großen Massaker."

Wir fragten: "Was ist Saybah, o Gesandter Allahs?" Er sagte: "Dies wird in der Mitte des Ramadhan sein, an einem Freitag Morgen. Dies wird sein, wenn der Monat des Ramadhan Freitagnacht beginnt. Es wird ein Schmettern geben, der den Schlafenden wecken wird und die jungen Frauen aus ihren Zimmern bringen wird, in einer Freitagnacht in einem Jahr vieler Erdbeben und strenger Kälte."

"Während des Ramadhan wird es ein Zeichen am Himmel geben, eine helle Säule aus Licht, und in Shawwal wird es eine Katastrophe geben, und in Dhul Qaidah werden viele sterben, und in Dhul Hijjah werden die Pilger geplündert, und was läßt euch verstehen, was Muharram bringen wird...

Ein zerstörerisches Schmettern wird im Ramadhan gehört werden, und ein Tumult in Shawwal, und in Dhul Qaidah ein Konflikt zwischen den Stämmen, und in diesem Jahr werden die Pilger geplündert und eine große Konfrontation in Mina mit vielen Toten und viel vergossenem Blut, während sie auf dem Fels von Aqaba stehen. Wenn das Schmettern im Ramadhan geschieht, dann wird es Tumult im Shawwal geben...

Wir fragten, "Was ist Saybah, o Gesandter Allahs?" und er sagte: "ein starkes Schmettern von einem Ton in der Mitte des Ramadhan in einer Freitagnacht. Der Knall wird den Schlafenden wecken und den Stehenden umstoßen ..."

Diesselben Aussagen finden sind auch in einem Bericht von Al-Hakim von Abu Hurairah r.a. Der Prophet redet also von einem gewaltigen zerstörerischen Schmettern, der den Schlafenden wecken wird und den Stehenden umwerfen wird und von einem Zeichen am Himmel begleitet sein wird, eine helle Säule aus Licht.


russische Atombombe

Leute benutzen oft den Ausdruck "helle Säule aus Licht" (oder Feuer), um eine nukleare Explosion zu beschreiben. Man vergleiche den Augenzeugenbericht eines Überlebenden von Hiroshima mit den Aussagen des Propheten s.a.w. in den obigen Ahadith.

Augenzeugenbericht von Yasuhiko Taketa:

Am Morgen des 6. August, während ich darüber nachdachte, was ich an diesem Tag machen würde, bat mich meine Mutter etwas Miso (Bohnenpaste) meiner Schwester zu bringen, die nach Hiroshima zog, als sie heiratete. Ich war nicht sehr glücklich, diese Pflicht tun zu müssen, aber ich machte mich auf zum Bahnhof. Ich erinnere mich, in den blauen Himmel zu gucken und zu denken: "Es wird ein weiterer heißer Tag werden." Die Fliegeralarm-Sirenen fingen an zu heulen, deswegen drehte ich um und ging wieder nach hause. Meine Mutter aber scholt mich, also ging ich wieder zum Bahnhof, doch der Zug war bereits abgefahren.

Ich setzte mich auf das Geländer am Fahrkartenschalter um auf den nächsten Zug zu warten. Als ich dachte, er müsste jeden Moment kommen, sah ich auf die Bahnhofsuhr. Es war etwas nach 8.10 Uhr.

Plötzlich war da ein blendender Schein von Licht, noch heller als selbst die Sonne. Für einen Moment war ich geblendet. Das Stationsgebäude und die Gleise sahen blau-weiß aus, so als ob Magnesium vor dem Bahnhof verbrannt würde.

Sekunden später hörte ich einen ohrenbetäubenden Knall, den Ton einer gewaltigen Explosion. Meine Ohren klingelten. Der Boden unter meinen Füßen bebte, und alle Gebäude in der Umgebung wackelten. Fensterscheiben wurden herausgeblasen und zerbrachen. Ich wurde hart auf meinen Rücken geworfen und dachte, meine Eingeweide würden aus meinem Bauch gerissen.

Meine Stirn fühlte sich heiß an, und unbewußt berührte ich sie mit der Hand. Als ich zum Himmel über Hiroshima schaute, sah ich ein kleines, glitzerndes, weißes Objekt, in der Größe eines Reiskornes, mit einem Hauch gelb und rot, der bald zu einem monströsen Feuerball heranwuchs. Es bewegte sich in meine Richtung, und es fühlte sich an, als ob es mich einhüllen würde.

Ich war gelähmt von Angst und Schock, so sehr, daß ich Probleme hatte zu atmen. Ich versuchte zu entkommen, aber realisierte, daß es unmöglich war. Ich ging in Deckung unter einer nahen Bank. Ich war zutiefst erschrocken über die dröhnenden Geräusche die ich hörte, denkend daß feindliche Flugzeuge die Stadt überflogen.

Dann hörte der Krach auf. Vorsichtig kroch ich unter meinem Versteck hervor und sah mich um. Ich sah eine enorme, hellrote Säule aus Feuer, die in Größe bei jeder Minute zunahm, weit in den Himmel reichend (mir wurde später gesagt, sie wäre 200m im Durchmesser gewesen und 10 km in die Höhe gestiegen).

Vom Boden aus stieg die Säule aus Feuer zum Himmel, mit unglaublicher Kraft. Manchmal war sie hohl in der Mitte. Manchmal kamen züngelnde Flammen aus der Mitte. Der Anblick war so erschreckend, daß ich keine Worte finde, um es zu beschreiben.

Wir vergleichen diesen Augenzeugenbericht mit den Prophezeiungen:

Der Prophet s.a.w. sagte: Ein zerstörerisches Schmettern...

Yasuhiko: ... einen ohrenbetäubenden Knall, den Ton einer gewaltigen Explosion. Meine Ohren klingelten.

Der Prophet s.a.w. sagte: ... wird den Schlafenden wecken und den Stehenden umstoßen ...

Yasuhiko: Ich wurde hart auf meinen Rücken geworfen...

Der Prophet s.a.w. sagte: Während des Ramadhan wird es ein Zeichen am Himmel geben ... eine helle Säule aus Licht...

Yasuhiko: Ich sah eine enorme, hellrote Säule aus Feuer, die in Größe bei jeder Minute zunahm, weit in den Himmel reichend...

Es kann wohl wenig Zweifel bestehen, daß der Prophet s.a.w. einen Atomschlag vorhersagte! Die anderen Zeichen sind dann auch in logischer Folge. Bei einem Atomkrieg wird die ökonomische und soziale Struktur zerstört. Die staatliche Ordnung zerfällt und es beginnt ein Kampf um die letzten Resourcen. Die Menschen werden sich daher wieder in den alten Stammesordnungen organisieren, da kein Schutz mehr von staatlicher Seite zu erwarten ist:

.. und die Stämme werden Gruppen bilden in Dhul Qaidah.

... und in Dhul Qaidah ein Konflikt zwischen den Stämmen.

In den drei folgenden Monaten kommt es zu dem Überlebenskampf, der für die meisten den Tod bringen wird.

„Wahrlich, wahrlich! Die Leute werden getötet in einem großen Massaker."

Zurück zur Natur

Wir glauben, viel zu wissen. Die Wahrheit aber ist, dass wir die „primitivsten" Dinge verlernt haben, und zwar in der Natur zu überleben. Noch nicht einmal ein Feuer können wir anzünden, ohne uns vorher im Supermarkt ein Feuerzeug gekauft zu haben, geschweige denn uns Nahrung besorgen oder uns vor der Witterung schützen. Natürlich fehlt nicht nur das theoretische Wissen, sondern auch die körperliche Fitness. Mit anderen Worten: Wir sind völlig auf „das System“ angewiesen! Was machen wir, wenn es kollabiert? Oder wenn wir uns von ihm unabhängig machen wollen und nicht mehr das betrügerische Papiergeld benutzen wollen?

Oft ist es hilfreich, sich mal andere Kulturen und Religionen anzuschauen, um die eigene vielleicht besser zu verstehen. Obwohl Islam und Christentum den Zusammenbruch der jetzigen Gesellschaft prophezeien, wird nicht ganz deutlich, wie das Leben danach aussehen wird, außer dass z.B. Krieg wieder mit Pferd und Pfeil und Bogen geführt werden wird. Vielleicht braucht es auch keine großen Erläuterungen, denn mit ein wenig Nachdenken werden wir zu dem Schluss kommen, dass wir um tausende Jahren zurück katapultiert werden, in die Zeit, da die Menschheit noch halbwegs im Einklang mit der Natur gelebt hat. Dass nur wenige Individuen einen solchen dramatischen Sprung überleben werden, versteht sich von selbst.

Hopi-Indianer haben diesbezüglich sehr eindrucksvolle Prophezeiungen. Sie glauben, dass die USA radioaktiv verseucht werden wird und nur das Hopi-Land verschont und eine Oase wird, zu der die Menschen fliehen werden. Bunker halten sie für Unsinn: „Es gibt keinen Schutz für das Böse!“

In der Nähe von Oraibi, Arizona, gibt es einen Felsen, auf dem einige Prophezeiungen eingraviert sind. Er zeigt unter anderem zwei verschiedene Pfade: der obere (G) ist der Pfad der westlichen Zivilisation und der technischen Errungenschaften. Von seinem Glanz geblendet, werden auch viele Hopis diesen Pfad beschreiten. Der untere Pfad (K) ist der Weg in Harmonie mit der Schöpfung und Natur. Der schmale Pfad (N), der vom oberen Pfad zum unteren führt (schmal deswegen, weil nur wenige Menschen ihn gehen werden), ist die letzte Chance der Menschen, zum unteren Pfad zurückzukehren, bevor der obere Pfad anfängt zu desintegrieren und schließlich verschwindet zur Zeit der „großen Reinigung“, von der auch Islam spricht:

Von 'Abdullah b. Amr r.a., der sagte: Der Gesandte Allahs s.a.w. sagte: Es wird eine Fitnah geben, die die Araber reinigen wird (tastanzifu), ihre Toten werden in der Hölle sein. (Ahmad, Abu Dawud, at-Tirmidhi, Ibn Majah)

Zurück zur Natur bedeutet auch eine Abkehr von der globalisierten Lebensweise, die uns alle mehr oder weniger verdorben und korrumpiert hat. Eine Abkehr von dem auf Riba aufgebauten Finanzsystem, eine Abkehr von entfremdeter Lebensweise, die einen letztlich (spirituell) krank und abhängig macht.

Wir wissen nicht, wie weit wir genau in der Geschichte zurückgeworfen werden. Gut ist es daher, mal ganz von vorne zu beginnen, mit einer Lebensweise, die letztlich die Menschheit den Großteil ihrer Existenz begleitet hat. Hat man das Basiswissen sich angeeignet, kann man weiter zu Schmiedekunst etc. gehen.

Es gibt Schulen, die archaische Lebensweise lehren, wie zum Beispiel die Roots-Schule, die einen neunmonatigen Kurs anbietet. Hat einen nett gemachten Videoclip, der einen guten Eindruck vermittelt.

Sehr zu empfehlen sind auch die Videos von einem Aussie, der in Queensland nur mit Shorts in den Regenwald geht und alles von Scratch selber macht: https://primitivetechnology.wordpress.com. Oder auch www.stoneageskills.com und www.wildwoodsurvival.com.

Wichtiger als alle diese Techniken jedoch ist das spirituelle Fundament, die wahre Hingabe an Gott.

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Transzendenz
Die Beschreibung Gottes als Tyrann, der keinen Ungehorsam duldet, wie es die Luziferianisten sehen, ist korrekt, WENN wir uns von Gott ein Bild machen, und ihn als Wesen ansehen, von dem wir substantiell verschieden sind...

 

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