Tauhid.net

Evolutionstheorie

Wahrlich, dem falschen Messias werden Jahre der Täuschung vorausgehen,
in denen die Wahrhaftigen belogen werden, den Lügnern geglaubt wird,
die Vertrauenswürdigen in Verruf gebracht werden,
den Verrätern vertraut wird und die Schändlichen sprechen.

(Musnad Ahmad)

Durch seine Propagandamaschinerie, die gerne sogenannte Wissenschaft benutzt, schafft es Dajjal, viele Gläubige von ihrem Glauben abzubringen, oder zumindest seiner Agenda zu folgen ("Follow the science"). Dajjals's Wissenschaft zielt vor allem auf eines ab: Gott aus der Gleichung heraus zu streichen und Religion als etwas Rückständiges und Naives darzustellen - etwas für Idioten, die kein Wissen haben.

Ein Hauptargument gegen einen Schöpfergott, so wird postuliert, wäre die Evolutionstheorie, die beweisen soll, dass der Mensch nicht erschaffen wurde und nicht von Adam und Eva abstammt, sondern gemeinsame Vorfahren mit den Affen hatte und sich aus diesen entwickelte, in einem Prozess, der eben Evolution genannt wird.

Bilder wie das obige scheinen für viele Menschen sehr überzeugend zu sein, vor allem, weil sie tausendfach reproduziert werden und in dem Gewand der seriösen Wissenschaft daher kommen. Man sollte sich aber erst einmal daran erinnern, wie seriöse Wissenschaft eigentlich funktioniert:

- Man stellt eine Frage. In diesem Falle, woher kommt der Mensch / die Lebewesen.
- Man stellt Beobachtungen an und sammelt Daten.
- Man stellt eine Hypothese auf.
- Man macht ein Experiment, um die Hypothese zu beweisen und wiederholt es oft genug.
- Man analysiert nochmal die Resultate und formuliert die Theorie.

Bei der Evolutionstheorie kann man unschwer erkennen, dass die streng wissenschaftliche Methode gar nicht angewandt wurde!

Die Evolutionstheorie steht auf zwei Pfeilern: a) Genmodifizierung, also Mutation durch Einflüsse wie Strahlung oder chemische Reaktionen, und b) Selektion. Beide führen dann zur Adaption: Das Lebewesen, dass sich durch seine verändernde Gene am besten an die Umwelt anpasst, setzt sich durch und kann sich fortpflanzen, während die anderen aussterben ("Survival of the fittest.")

Selektion lässt sich natürlich beobachten und auch relativ einfach in einem Experiment nachweisen. Die gesamte Lehre der Züchtung fällt darunter. Aber noch nie wurde durch Züchtung eine neue Spezies erschaffen. Selektion allein reicht nicht aus, um Evolution zu erklären. Was ist mit der zufälligen Mutation der Gene, die es angeblich schaffen soll, neue nützliche Eigenschaften wie Flügel, Nasen und Beine zu erschaffen?

Tatsächlich wurde noch niemals eine Zellmutation beobachtet, die positive Eigenschaften hervorbrachte oder den Informationsgehalt vermehrte! Wenn z.B. Zellen radioaktiver Strahlung ausgesetzt werden und mutieren, hat dies ausschließlich negative Effekte und gemeinhin Krankheit und Tod des Individuums zur Folge. Zwei wesentliche Pfeiler von seriöser Wissenschaft wurde einfach ausgelassen: Beobachtung und wiederholte Experimente. Man blieb einfach bei der Hypothese und gab diese als quasi bewiesene Theorie aus.

Natürlich gibt es eine Entwicklung der Lebewesen! Selbst wenn man glaubt, dass alle Menschen von Adam abstammen, haben sich ja auch die verschiedenen Menschenrassen entwickelt. Aber diese Entwicklung führt sich nicht auf zufällige Mutationen der Erbmasse zurück, sondern auf den Willen Allahs, der erschafft, was Er will. Und dies lässt sich unter anderem durch Folgendes beweisen:

Intelligentes Design

Wenn wir irgendwo ein Tontablett mit Schriftzeichen fänden, würden wir vermuten, dass es zufällig entstanden ist? Wir könnten vielleicht die Zeichen nicht entziffern, aber wir könnten sicher sein, dass es von intelligenten Lebewesen stammt. Dies deswegen, weil ein Kodierungssystem immer das Resultat eines mentalen Prozesses ist. Es bedarf einer intelligenten Quelle oder eines Erfinders. Materie an sich ist nicht fähig, einen Kode zu erschaffen. Alle Erfahrungen lehren uns, dass es eines denkenden Wesens bedarf. Es gibt keine bekannten Naturgesetze, keine Prozesse und keine Serie von Ereignissen, die selbstständig kodierte Informationen in Materie hervorrufen können.

Die Basenpaare der DNS sind eine Kodierung, und zwar eine hochintelligente, die extrem komplexe Strukturen produzieren kann. Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin sind die Grundbausteine, wie beim Morsealphabet Strich, Punkt und Freizeichen. Diese drei Elemente bilden 26 Buchstaben, aus denen wiederum hunderttausende Wörter gebildet werden können. Die vier Elemente (Nukleotide) der Basenpaare bilden ihrerseits 20 Aminosäuren, die wiederum ca. 100,000 Proteine bilden. Die DNS ist also die Sprache des Lebens! Und diese muss von einer intelligenten Quelle abstammen, denn kodierte Information kommt immer von einer intelligenten Quelle.

Was Charles Darvin bei seiner Evolutionstheorie gar nicht behandelt hatte: Woher stammte denn eigentlich die erste Zelle? Selbst einfachste Zellen sind hochkomplexe Strukturen, die schlicht nicht zufällig entstehen können. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass man unter den unzähligen Kombinationen der Aminosäuren zufällig ein funktionstüchtiges Protein findet, beziffern Wissenschaftler bei 1 zu 10 hoch 164! Eine unglaublich kleine Wahrscheinlichkeit! Zum Vergleich: Es gibt nur 10 hoch 80 Elementarteilchen im Universum, und die Zeit vom Big Bang bis heute dauerte nur 10 hoch 16 Sekunden.

Louis Pasteur sagte in diesem Zusammenhang: "Kann sich Materie selbst organisieren? Nein! Bis heute ist keine Bedingung bekannt, unter der man bestätigen könnte, dass mikroskopische Lebewesen in diese Welt gekommen sind ohne Eltern, die ihnen gleichen."

Archäologie

Die meisten Leute glauben, Archäologie würde die Evolutionstheorie bestätigen. Das genaue Gegenteil ist der Fall! Als erstes darf man hier das explosionsartige Auftreten unzähliger neuer Spezies im Kambrium erwähnen. Nach der Evolutionstheorie sollten sich Spezies wie bei einem Baum vom Stamm her zu den Ästen und Zweigen entwickeln, also anfangs von wenigen Spezies, die sich langsam immer weiter ausfächern und vermehren. Aber im Kambrium war es genau umgekehrt. Am Anfang des Kambriums gab es plötzlich viele neue Spezies, ohne irgendwelche Indizien, dass sie gemeinsame Vorfahren hatten - und am Ende weit weniger.

Charles Darwin sagte selber: "Wenn zahlreiche Spezies, die zur gleichen Genera oder Familie gehören, alle zur selben Zeit ins Leben traten, diese Tatsache wäre tödlich für die Theorie der Abstammung mit langsamen Modifikationen durch natürliche Selektion."

Paläontologie zeigt klar, dass die verschiedenen Spezies spontan und ohne Verbindung zu anderen Spezies aufgetreten sind. Wenn es solche Verbindungen gäbe, müssten sie überaus zahlreich sein und klar den Übergang von einer Spezies zur anderen dokumentieren, aber es werden nur ein paar magere Beispiele angeblicher Verbindungen zwischen den Spezies gezeigt, wie z.B. Seymuria, Echidna, Archäopteryx oder Homo habilis. Lange nicht genug, um einen evolutionären Übergang von Spezies zu Spezies wissenschaftlich zu dokumentieren, aber genug, um die ahnungslose Öffentlichkeit zu täuschen, die vor allem mit imaginären Bildern von Urzeitmenschen überschwemmt wurde.

In der Erdgeschichte gab es ca. 6500 Affenspezies. Ihre Überbleibsel lieferte genug Stoff für die Phantasie von Evolutionisten, die die Schädel der Affen von kleiner zu grösser anordneten und modellierten und ihnen Haut und Haare gaben - und voila: hier haben wir die Urmenschen und den Übergang von Affe zu Mensch! Nur, dass man von einem Schädel gar nicht auf Haut und Haare schließen kann! Im Falle des Nebraska-Mensch wurde gar der ganze Urzeitmensch nur nach einem Zahn rekonstruiert, wo es sich später herausstellte, dass der Zahn von einem Wildschwein stammte!

Etliche andere dieser sogenannten Urzeitmenschen wurden dann auch ebenfalls schnell in den Mülleimer der Geschichte geworfen, wie z.B.:

- Neanderthaler, 1856 "entdeckt" - 1960 verworfen
- Piltdown-Mensch 1912 "entdeckt" - 1953 verworfen
- Zinjantrophus 1959 "entdeckt" - 1960 verworfen
- Ramapithecus 1964 "entdeckt" - 1973 verworfen

Auch Australopithecus, gemeinhin Lucy genannt, der der erste Mensch gewesen sein soll, entpuppte sich bei näherer Prüfung als nichts anderes als ein ausgestorbener Affe, der sich kaum vom heutigen Schimpansen unterschied. Führende Experten in Anatomie bestritten nach Überprüfung der Knochen vehement, dass Australopithecus aufrecht gegangen sein soll.

Andere sogenannte Zwischenstufen, die die Entwicklung von Affe zu Mensch demonstrieren sollen, wie Homo Erectus, Homo Ergaster oder Homo Sapiens Archaic, sind bei näherem Hinsehen nichts anderes als frühere Menschenrassen, die nicht größere Unterschiede zu heutigen Menschrassen aufweisen als heutige Menschenrassen untereinander auch. Nichts destotrotz werden viele der obigen "Urzeitmenschen" nach wie vor der Öffentlichkeit als Vorstufen der Menschheit präsentiert, als ob es sich hier um gesicherte wissenschaftliche Fakten handelte, und jedem Schulkind wird dies eingetrichtert.

Dabei braucht jeder sich doch nur mal diese wunderbare Schöpfung anzuschauen und über sie zu reflektieren, um zu erkennen, dass dies alles nicht einer unwahrscheinlichen Reihe von Zufällen zu verdanken sein kann! Das ist auch rein wissenschaftlich betrachtet völlig unmöglich! Der Qur'an gibt dazu ein einfaches, aber völlig ausreichendes Argument:

Oder sind sie etwa aus dem Nichts erschaffen worden, oder sind sie (gar) selbst die Schöpfer? Oder haben sie (etwa) die Himmel und die Erde erschaffen? Nein! Vielmehr sind sie nicht überzeugt.
(at-Tur 35-36)

Indem uns Allah auffordert, uns selber einfache Fragen zu stellen, weist er auf die klare Antwort hin. Die Fragen im oberen Vers sind die folgenden:

1. Kann die Schöpfung aus dem Nichts kommen?
2. Kann sich die Schöpfung selbst erschaffen?

Beide Fragen werden verneint. Klarerweise kann nichts aus dem Nichts entstehen. Aus Nichts kommt nichts, wie es so schön heißt. Auch kann sich die Schöpfung natürlich nicht selbst wie Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Nichts gezogen haben. Es muss also eine externe Ursache geben, und da vor dem Big Bang weder Raum noch Zeit existiert hat, muss diese Ursache transzendent und ohne Anfang und Ende sein, mit genau den Attributen also, die Gott zugeschrieben werden!

Ebenso ist es nicht möglich, dass Gott zwar den Big Bang verursacht, aber von da an alles dem Zufall überlassen hat. Neben den oben aufgeführten Argumenten, dass Information unmöglich von sich aus und ohne intelligenten Schöpfer aus Materie selbst entsteht, oder dass die Wahrscheinlichkeit, ein funktionsfähiges Protein unter den quasi unendlich vielen möglichen Kombinationen der Aminosäuren zu finden quasi Null ist, gibt es noch weitere Argumente bzw. Beweise. Ein Beweis ist beispielsweise die kosmologische Konstante. Der Nobelpreisträger Steven Weinberg sagte:

Es scheint so, als wäre ständig eine unglaubliche Feineinstellung nötig. Die Existenz jeder Lebensart scheint eine Aufhebung von verschiedenen Beiträgen zur Vakuumenergie zu erfordern, die auf ungefähr 120 Dezimalstellen genau sein sollte. Wenn nicht, dann würde das Universum einen vollständigen Zyklus von Ausdehnung und Schrumpfung durchmachen, bevor Leben entstehen könnte, oder es würde sich so schnell ausdehnen, dass das Entstehen von Galaxien und Sternen gar nicht möglich wäre. (Life in the Universe, Scientific American, October 1994, p.49)

Die Wahrscheinlichkeit also, dass diese Feineinstellung rein zufällig auftritt, ist quasi Null. Man tue alle Sandkörner dieser Erde in einen riesigen Behälter und male eines rot an. Dann verbinde man jemandem die Augen und sage ihm, er solle ein einziges Sandkorn aus diesem immensen Behälter nehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er unter allen Sandkörnern dieser Welt zufällig das rote herauspickt, ist genauso klein. Es ist quasi unmöglich!

Die kosmologische Konstante ist nur ein weiteres Beispiel unter vielen anderen, wie das Verhältnis zwischen Elektronen und Protonen, das Verhältnis zwischen der elektromagnetischen Kraft und der Erdanziehungskraft, die Massendichte des Universums und und und….

Wie können Leute ernsthaft glauben, die Schöpfung wäre zufällig entstanden, mit all diesen Fakten und vor allem mit der gesamten wunderbaren Schöpfung vor Augen? Dies kann man nur damit erklären, weil sie seit Kindesbeinen der Hirnwäsche des Dajjal unterworfen wurden. Hier beweist sich der Spruch: "Wenn eine Lüge hundertmal wiederholt wird, wird sie zur Wahrheit!" In Wirklichkeit ist es also nicht "Folge der Wissenschaft" sondern "Folge dem Geld!" Die Leute mit Macht und Geld bestimmen das Narrativ.

____________________

Verwandte Artikel:

Das falsche Narrativ
Es ist eine erwiesene psychologische Tatsache, dass je öfter man eine Sache wiederholt, der subjektive Wahrheitsgehalt steigt. Oder wie man so schön sagt: "Wenn man eine Lüge hundertmal wiederholt, wird sie zur Wahrheit..."
Wer ist der Dajjal?
"Dajjal" bedeutet so viel wie "Lügner" und stammt von "dajala" (bedecken, verdecken), da er Realität und Wahrheit mit seinen Lügen verdeckt. Islam hat die Gläubigen ausdrücklich vor der Fitnah (Leid, Versuchung, Prüfung) des Dajjal gewarnt und daran erinnert, dass er mit Lug und Trug die Weltherrschaft an sich reißen wird...
Klimawandel
das nächste Schreckgespenst zur Versklavung der Menschheit
Sturmfluten in der Eifel und anderswo auf der Welt kosten hunderte Menschenleben, und der Schuldige ist sofort ausgemacht. Der momentane „Konsens“ besagt, dass die globale Erwärmung auf Treibhausgase zurückzuführen sei und es ein sofortiges Handeln bedürfe, da ansonsten unweigerlich Armageddon bevorstünde...
Die Fitnah des Dajjal
Mit Hilfe von Cyberspace, Mind-Machine-Interface, Quantencomputern, Nuklearfusion und Gentechnik entwickelt sich, seltsamerweise nahezu unbemerkt, ein neuer, alles erfassender und alles kontrollierender Superorganismus, der das Versprechen Satans, das er den Menschen am Anfang der Zeit gab, verwirklicht: Apotheose - Gottwerdung! Die gleichgeschalteten, globalisierten Menschen, denen vorgegaukelt wird, sie lebten in der besten und fortschrittlichsten Epoche der Menschheitsgeschichte, werden derweil immer mehr versklavt durch ein diabolisches politisches und wirtschaftliches System...