|
Fundamentalismus
von Habib Neven
In
den Medien taucht oft das Wort "Fundamentalist" auf. Eine
genaue Definition gibt es nicht. Im Wort selber steckt "Fundament",
was darauf hindeutet, dass ein Fundamentalist zu den Fundamenten
seiner Religion steht, also wenig gewillt ist, sie mit "modernen"
Anschauungen zu vermischen. Im Allgemeinen heißt das aber,
was nun Islam betrifft, dass es sich um einen intoleranten Extremisten,
einen sogenannten Islamisten handelt, der, meist mit Gewalt, den
Islamischen Staat, das Schreckbild des modernen Westens, errichten
will. Die
Gleichung wird ganz einfach so aufgestellt:
Islamischer
Terrorist = Fundamentalist.
Fundamentalist
= gewalttätig, intolerant.
Fundamentlisten
streben Islamischen Staat und Scharia an, ergo:
Islamischer
Staat und Schari'a = gewaltätig, intolerant, ergo:
Nicht
modernisierter, säkularisierter Islam = Terror!
Das
bedeutet auch: Jeder, der den Koran ernst nimmt und folgende Sure:
"Wer auch immer da nach etwas anderem richtet als dem, was
Allah herabgesandt hat, jene sind die Ungläubigen" (Al-Maida
44), wird nach logisch umgedrehter Gleichung als Terrorist verdächtigt!
Also eigentlich jeder ernsthafte Muslim!
Folgender
"harmloser" Artikel aus der "ZEIT", einer recht
angesehenen Zeitung im deutschsprachigen Raum, spiegelt die Gedankenwelt
der, das unterstelle ich hier, Mehrheit der deutschen Bevölkerung
und des Westens überhaupt wieder! Hier sieht man klar die Verdrehung
der Tatsachen; das Fokussieren auf bestimmte Dinge und Verallgemeinern
dieser; die Definition von dem, was ein Fundamentalist ist und was
es nach westlicher Auffassung heißt, tolerant zu sein; kurz,
was ein guter Muslim ist und was keiner!
DIE
ZEIT
33/2003
Islam
Stadt
der 1000 Schulen
Islam-Internate
sind in Indonesien oft die einzige Bildungschance. Doch manche von
ihnen fördern Fundamentalismus
Von
Arnfrid Schenk
Was
für ein Stundenplan: Um halb vier steht Ahmed auf, geht in
die Moschee, betet zwischen Nacht und Morgengrauen, liest bis sechs
Uhr im Koran, geht um sieben ins Klassenzimmer, hat dort bis zwölf
Mathe, Geschichte, Chemie oder Englisch, übt sich nach der
Mittagspause in Selbstverteidigung, sitzt danach bis acht Uhr abends
im Religionsunterricht, liest und diskutiert mit seinem Lehrer arabische
Texte aus dem 16. Jahrhundert und lernt dann noch zwei Stunden lang
für sich allein. Gegen elf Uhr geht er in den Schlafsaal. Ahmed
ist 18 Jahre alt und besucht ein Pesantren, ein Islam- Internat,
in Jombang, einem kleinen Ort auf Java, Indonesien.
Zigtausende
dieser Schulen gibt es auf dem Archipel, wie viele genau, weiß
keiner, die Schätzungen reichen von 4000 bis 20000. (Völliger
Blödsinn!
Zwar mag es 20.000 Pesantren geben, aber wohl kaum fünfzig
mit einem solchen Stundenplan! Hier wird ein Elite-Pesantren herausgegriffen
und auf ganz Indonesien übertragen!
Tatsache ist, das in Indonesischen Schulen, die Pesantren eingeschlossen,
im deutschen Maßstabe
nur sehr geringe Disziplin herrscht.)
Die kleinsten haben fünf oder zehn Schüler, die größten
bis zu 8000. Auf dem Land sind sie oft die einzige Bildungschance,
vor allem für Kinder aus armen Familien. Der Unterricht beschränkt
sich bei manchen auf religiöse Fächer, wie Islamisches
Recht oder Koran-Exegese, viele bieten aber auch zusätzlich
Fächer aus dem Lehrplan der staatlichen Schulen an. Einige
der moderneren Internate sind oft besser ausgestattet als die öffentlichen
Schulen.
Der
Westen wurde auf die islamischen Internate nach den Bombenanschlägen
auf Bali aufmerksam, bei denen im vergangenen Oktober 200 Menschen
starben. Denn einige der Bombenleger kamen aus Pesantren (Wird
hier behauptet! Es gibt auch andere
Meinungen! Jedenfalls kam der Rest aus anderen Schulen! Also,
was soll das für
ein Beweis sein?). Und Abu Bakar Baschir wird nicht nur verdächtigt,
in den Anschlag verstrickt und Führer der Terrororganisation
Dschama'at Islamija (Islamische Gemeinschaft) zu sein, was er jedoch
abstreitet - er war auch Gründer und Leiter eines islamischen
Internats (Aha! Man sieht, die Gleichung geht
auf! 'Leider' ist Abu Bakr Bashir bereits wegen mangelnder Beweise lange wieder auf freiem Fuß!). Seitdem befürchtet man vor allem in den USA,
dass einige der Pesantren Brutstätten für islamische Extremisten
sind, ähnlich wie die Koran-Schulen in Pakistan und
Afghanistan. (die
Koranschulen, also alle!)
Indonesien
ist die größte muslimische Nation. 220 Millionen Menschen
leben auf dem Archipel, 90 Prozent von ihnen sind Muslime.
Lange
Zeit galt der Islam in Südostasien als außergewöhlich
liberal und tolerant. Erst spät, im 15. Jahrhundert, kam er
in die Region. Verbreitet haben ihn arabische Händler. Und
zwar den Sufismus, eine von der Orthodoxie entfernte, mystische
Islam-Variante, bei der Gesetz und Regeln nicht so wichtig sind
(Blödsinn!).
Lokale Traditionen lebten nicht nur weiter, sie "javanisierten"
den Islam. Manche Hindu-Götter werden noch heute verehrt (Aber
nicht im Islam!). Das Mit- und Nebeneinander der Religionen
funktionierte reibungslos. Die Region schien nicht anfällig
für militante Islamisten. Die Bali-Bomben haben dieses Bild
erschüttert. (Dieses Bild hat in Wirklichkeit
noch nie gestimmt! Die Bewegung um Imam Bonjol wurde nur durch den
Einmarsch der Holländer
gestoppt! 400 Jahre hindurch lebten die Indonesier unter "liberaler,
toleranter" europäischer
Besatzung, danach unter dem vom CIA unterstützten
Diktator Suhaerto. Also kein Raum für
"fundamentalistische Ausbreitung")
Tebuireng
heißt das Pesantren, das Ahmed in Jombang besucht. Jombang
steht in keinem Reiseführer. Keine Sehenswürdigkeiten,
nur staubige Straßen und eine Zuckerfabrik aus der holländischen
Kolonialzeit. Trotzdem ist der Ort im Osten Javas etwas ganz Besonderes:
Jombang wird die "Stadt der tausend Pesantren" genannt.
Das mag eine Übertreibung sein, aber einige Dutzend sind es
schon. Wörtlich übersetzt bedeutet Pesantren "Ort,
an dem die Santri leben". Als Santri wird in Indonesien jemand
bezeichnet, der bewusst islamisch lebt. So wie Ahmed. Er trinkt
keinen Alkohol, betet regelmäßig, hält alle religiösen
Pflichten ein. 2000 Schüler und Schülerinnen lernen, wohnen
und schlafen im Tebuireng, streng nach Geschlechtern getrennt, dazu
kommen 800 Tagesschüler, 60 Lehrer unterrichten. Auf dem weitläufigen
Campus gibt es alles, was die Schüler brauchen: Kopierläden,
Wäschereien, eine Mensa und natürlich Schlafsäle.
Sie sind schlicht, meist für acht bis zehn Schüler, ihre
wenigen persönlichen Sachen verstauen sie in schmalen Schränken,
schließlich sollen die Santri zu einem bescheidenen Lebensstil
erzogen werden.
Marketing
und Mittelalter
In
der Bibliothek steht auch eine Reihe englischer Bücher: Business,
Marketing, Management. "Wir schauen selten in diese Bücher",
sagt Ahmed, "unser Englisch ist noch nicht gut genug."
Häufiger lesen sie die Schwarten mit den speckigen Ledereinbänden.
Ahmed zieht eines aus dem Regal. Es ist von Schafii, einem Gelehrten,
der im 9. Jahrhundert eine islamische Rechtsschule gegründet
hat. (Aha, wussten
wir immer schon: Islam ist eine verstaubte,
antiquierte Angelegenheit; dunkelstes Mittelalter!) Überragt
wird das Gelände von der großen Moschee, gesponsert hat
sie der ehemalige indonesische Vizepräsident Yusuf Habibie.
"Pesantren
sind kleine Königreiche", heißt es in Indonesien.
Sie sind autonome Lerngemeinschaften, staatliche Kontrolle gibt
es kaum. Ihre Könige sind die so genannten Kyai, die Gründer
und Leiter der islamischen Internate. Sie entscheiden alles: was
unterrichtet wird, wer unterrichtet, und sie sind für die Finanzierung
zuständig. Nur 130000 Rupiah zahlen die Eltern der Santri von
Tebuireng pro Monat, das sind umgerechnet 13 Euro. Das reicht bei
weitem nicht aus, also lebt ein Pesantren vom Vermögen des
Kyai und vor allem von Spenden.
Aber
ein Kyai braucht nicht nur Geld, sondern auch mächtige Ahnen,
Charisma und baraka, eine segnende, mystische Kraft, die auch bei
ganz weltlichen Dingen ein glückliches Händchen verleiht,
sei es in der Politik - viele Kyai sitzen im Parlament in der Hauptstadt
Jakarta - oder bei der Führung eines Unternehmens (Gut
95% aller Pesantren kommen ohne Kyai mit mächtigen Ahnen, Charisma
und Baraka aus. Das mit dem Geld stimmt schon eher, doch ist der
Leiter des Pesantren selten auch der Besitzer oder Finanzierer.)
"Ein
Kyai ist wie ein großer Supermarkt", sagt ein Lehrer
von Tebuireng. "Die Leute kommen zu ihm, wenn sie einen Rat
in religiösen Fragen brauchen, wenn sie heiraten wollen, einen
Job suchen oder krank sind." Einigen von ihnen haben die Javaner
übernatürliche Fähigkeiten zugesprochen. Und sie
verehren die Kyai wie Könige. Wenn Ahmed hört, dass er
am Abend seinen Kyai Yusuf Hasyim treffen soll, ist ihm schon am
Nachmittag mulmig. Als es so weit ist, begrüßt er ihn
mit tiefer Verbeugung und Handkuss. Als er sich hinsetzt, überkommt
ihn ein nervöser Husten.
Yusuf
Hasyim ist für einen Javaner groß und kräftig, er
strahlt eine strenge Ruhe aus. Sein Vater gründete die Schule
1899. Genauso wie sein Sohn hatte Hasyim Asyari einen hervorragenden
Ruf als Islam-Gelehrter. Obwohl das Internat berühmt ist für
seine religiösen Fächer, hat Yusuf Hasyim den Lehrplan
stark säkularisiert. Denn auch Pesantren müssen konkurrenzfähig
bleiben. Und Eltern schicken ihre Kinder lieber auf Schulen mit
technischen und naturwissenschaftlichen Fächern, die später
bei der Jobsuche etwas bringen. Oder den Übergang auf eine
staatliche Uni ermöglichen.
Wie
die meisten Internate steht auch Tebuireng nicht im Verdacht, Fundamentalismus
zu fördern. Aber was halten die Lehrer von denjenigen, die
es offensichtlich getan haben? Die einen islamischen Staat fordern
und mit Sympathien für Osama bin Laden nicht hinterm Berg halten?
(Damit ist klar die Verbindung gezogen: Islamischer
Staat und Osama bin Laden, der übrigens selber auch noch nie
vor einem Gericht für
schuldig befunden wurde!!!) Oder von den Schülern anderer
Internate, bei denen Fotos von bin Laden auftauchten? "Das
sind so wenige, die werden sich nicht durchsetzen", sagt Yusuf
Hasyim. Eine Haltung, die viele Kyai teilen. Aber sie ruinieren
doch den Ruf der anderen Pesantren? Achselzucken.
Gleichgültig
gegenüber Radikalen
Diese
gleichgültige Einstellung gegenüber radikalen Islamisten
hatte lange Zeit auch die indonesische Regierung. In Jakarta vandalierte
die so genannte Front zur Verteidigung des Islams mehr oder weniger
ungeschoren in Hotelbars und Diskotheken und schlug kurz und klein,
was nicht ihren Vorstellungen von islamischer Lebensweise entsprach.
Eine andere militante Gruppe, Laskar Dschihad ("Truppe Heiliger
Krieg"), rekrutierte Kämpfer für den Religionskrieg
gegen Christen auf den Inseln im Osten Indonesiens. Die Dschama'at
Islamija bombte gegen katholische Kirchen und andere christliche
Einrichtungen. Als nach dem 11. September die USA ihren Feldzug
in Afghanistan begannen, wurden die Stimmen der radikalen Prediger
lauter. Sie forderten Widerstand gegen Amerika und einen islamischen
Staat inklusive Scharia. (Auch hier wieder
die Verbindung: Islamischer Staat / Schari'a und Terror!)
Erst da ging Präsidentin Megawati härter gegen die Militanten
vor. Es gab Verhaftungen, Abu Bakr Baschir steht heute vor Gericht
(wie gesagt, nicht mehr!). Manche Gruppen haben
sich aufgelöst oder sind in den Untergrund gegangen. Die Bombenattacken
auf Bali waren da aber schon geplant (von
wem?).
Von
diesem Hass auf den Westen ist in den Pesantren von Jombang nichts
zu spüren. Es gab Demonstrationen gegen Amerika und den Irak-Krieg,
den viele als einen Krieg gegen den Islam verstanden haben. Aber
die Lehrer rücken das gleich wieder zurecht: "Wir sind
nicht gegen Amerika, nur gegen die aktuelle amerikanische Politik."
Viel
wissen Schüler und Lehrer bisher nicht über Amerika, manche
von ihnen sind noch nicht einmal bis Jakarta gekommen
(also ungebildet und leicht fundamentalistisch
beeinflussbar!) Um das zu ändern, hat die US-Regierung
25 Pesantren-Lehrer zu einer einmonatigen Bildungsreise in die USA
eingeladen. Mit gemischtem Erfolg. Viele waren angenehm überrascht
von der Freundlichkeit und Toleranz der Amerikaner, manche hatten
aber auch das Gefühl, dass in Washington immer noch die Gleichung
Muslim = Fundamentalist (!) vorherrsche.
Lily Munir gehört zu den wenigen, die Amerika noch aus ihrer
Studienzeit kennen. Sie kommt aus Jombang, arbeitete lange in Indonesien
als Englischlehrerin. Jetzt hat sie eine Organisation gegründet,
die sich Center for Pesantren and Democracy Studies nennt und die
Islam-Internate fördert. Dabei arbeitet sie unter anderem mit
der US-Botschaft zusammen. Munir sieht in den Schulen eine Chance
für den Aufbau einer funktionierenden Zivilgesellschaft. Einen
Ort, der Islam und Moderne verknüpft. "Wir müssen
die Schüler zu Toleranz und Pluralismus erziehen", sagt
sie. Und: "Die Pesantren sind auch ein Workshop für Moral."
Der
Ansicht scheinen in jüngster Zeit auch immer mehr Eltern aus
der Mittel- und Oberschicht zu sein, die einen allgemeinen Sitten-
und Werteverfall befürchten und deshalb ihre Kinder auf die
Islam-Schulen schicken.
Es
gibt viele Zeichen, die für eine zunehmende Religiosität
sprechen: An staatlichen Universitäten ist der Islam wieder
schick, muslimische Arbeitsgemeinschaften haben großen Zulauf.
Zuschauer fordern von TV-Sendern mehr islamische Programme, ein
Fernsehprediger verschickt Koran-Analysen per SMS, angeblich mit
großem Erfolg. Das muss aber noch lange nichts mit zunehmenden
Fundamentalismus zu tun haben: Bestes Beispiel dafür ist Ilul
Abshar Abdulla. Der junge Intellektuelle hat ein so genanntes liberales
islamisches Netzwerk aufgebaut, das aus dem öffentlichen Leben
nicht mehr wegzudenken ist. In Talkshows, Zeitungen und Magazinen
wirbt er mit seinen Mitstreitern für Toleranz, Gleichberechtigung
und eine Trennung von Staat und Religion. (Leute,
die Säkularismus
vertreten, sind also meist Intellektuelle, ergo, die anderen die
Dummen! Wie die bereits oben erwähnten,
die zu dumm sind, um Bücher
wie Marketing und Management zu kapieren, weil sie kein Englisch
sprechen!)
Toleranz
zeigt sich an den verschiedensten Stellen: Ohne Murren werden muslimische
Feiertage verschoben, damit es ein langes Wochenende gibt. Können
Straßenhändler in Jakarta ungeniert neben Moscheeeingängen
Schmuddelfilme verkaufen. Sieht man auf den Straßen nur wenige
verschleierte Frauen, tanzen und trinken die Jugendlichen in Diskotheken
wie im Westen auch. (Hier wird also klar definiert,
wie Toleranz aussieht. Muslime, die gegen Schmuddelfilmverkauf und
"Saufen wie im Westen" sind, sind intolerant also Fundamentalisten,
ergo: potenziell gefährlich!
Man stelle sich vor, christliche Feiertage in Deutschland würden
verschoben!)
Und
Ahmed? Was hält er von seinen Altersgenossen in der Großstadt?
Vieles, was er von ihrem Lebensstil gehört hat, gefällt
ihm nicht. Er würde so etwas nicht machen, sagt er. "Aber,
das ist ihre Sache."
_______________________________________________________________
Gut, nun mag mir einer vorwerfen, ich hätte hier doch überempfindlich
gedeutet, doch ist wohl offensichtlich, wie die Wertung in dem Text
erfolgt, welche Grundaxiome belegt werden sollen und welche Parallelen
gezogen werden. Mit objektiver Berichterstattung hat das nichts
zu tun!
Wie
bereits erwähnt, laut Koran selbst muss Islamisches Gesetz
herrschen, also Schari'a. Und wer nicht danach richten will, ist
ein Ungläubiger! Eine klare Definition im Koran! Nur ist der
Weg zu einem Islamischen Staat nicht zwangsweise mit Bomben und
Terror gepflastert! Die schrittweise Einführung
der Schari'a im Osten von Peninsula Malaysia ist dafür
ein gutes Beispiel. Da aber nun mal im Westen das Bild des feindseligen,
blutrünstigen
Islam seit den Kreuzzügen
herrscht, wird so etwas nicht wahrgenommen.
Das
westliche Modell ist der Maßstab,
an dem sich alles zu messen hat! Und wer etwas gegen dieses Modell
einzuwenden hat, ist eben Fundamentalist und wird nicht toleriert,
weil er von der Natur der Sache her Verfassungsfeind ist! Da bildet
schon das Kopftuch der Lehrerin den Stein des Anstoßes!
Von wegen Toleranz! Da wird dann nicht mehr gesagt: "Aber,
das ist ihre Sache."
|